In 1, 2 oder 3 Strängen der Motorzuleitung wird über Leistungshalbleiter (Thyristoren oder Triacs) die Spannung verändert, und damit ein sanfter Hoch- oder Auslauf des Antriebs erreicht. Die ungesteuerten Leiter sind direkt mit dem Netz verbunden.
Nein! Mit 1-phasiger Ansteuerung ist nur eine Reduzierung des Drehmomentstoßes möglich. Für eine zusätzliche Absenkung des Spitzenstromes muss ein 2- oder 3-phasig gesteuertes Anlaufgerät gewählt werden.
Nein! Mit 1-phasiger Ansteuerung ist nur ein sanfter Start möglich. Für einen gesteuerten Auslauf muss ein 2- oder 3-phasig gesteuertes Gerät gewählt werden.
Ja! Die Motorzuleitung muss anstatt 6-polig nur noch 3-polig ausgeführt werden. Keine Stromspitzen und Momentensprünge, wie beim Umschalten von Stern auf Dreieck, dadurch wird die Mechanik des Antriebs und das Stromnetz geschont. Kein reduziertes Anlaufmoment wie bei Anlauf in Sternschaltung.
Schonung der mechanischen Komponenten des Antriebs. Vermeidung von Druckschlägen in Pumpenanlagen. Schonung des elektrischen Netzes (keine Stromspitzen; vernachlässigbare Spannungseinbrüche). Einfache Bedienung. Wartungsfreiheit. Problemlose Nachrüstbarkeit in vorhandenen Anlagen. Einfachere Verkabelung als beim Stern-Dreieck-Anlauf.
Nach den gültigen Normen für die Sicherheit von Holzbearbeitungsmaschinen (DIN EN 859) muss die Auslaufzeit kürzer als 10 Sek. sein.
Ja! Mit einphasengesteuerten SAS-Geräten lassen sich gute Anlaufverhältnisse erreichen. Durch die zwei nichtgesteuerten Phasen entsteht ein Motorfluß, der den Rotor sofort nach dem Einschalten aus der Bremsposition herauszieht.
Ja! Problemlos geht dies mit einem einphasengesteuerten SAS-Gerät. Die Motorklemmen, an denen die Bremsspule angeschlossen ist, muss am Sanftanlaufgerät an den ungesteuerten Phasen angeschlossen werden (Klemmen 2T1 und 4T2). Bei zwei- und dreiphasengesteuerten Sanftanlaufgeräten muß die Bremsspule separat angesteuert werden.
Ja! Die Geräte entsprechen der Produktnorm für elektronische Motorcontroller (DIN EN 60947-4-2).


